Am Dienstag, 06.08., orientieren wir uns dann langsam zurück. Südlich der Insel Rügen überqueren wir den Greifswalder Bodden in Richtung Stralsund und weiter bis nach Barhöft.
Die Stralsunder Werft bleibt an Backbord.
Unter dem Rügendamm und der neuen Brücke hindurch.
Kleiner Abstecher in den Stadthafen von Stralsund. Rechts im Bild sieht man die Gorch Fock I, im linken Drittel, das weiße Gebäude, ist das Ozeaneum.
Dann kommen wir wieder in Barhöft an. Wir lieben diesen urigen Hafen.
Dieses Boot erweckt unsere Aufmerksamkeit. Ein sehr schönes Arbeitsboot! Abends verbarrikadieren wir uns gegen die Barhöfter Killermücken. Es klappt so halbwegs.
Für den Mittwoch haben wir aufgrund der Vorhersagen von Wind und Wellen die Rückfahrt nach Kühlungsborn geplant. Bei sanftem Wind und mit der Welle fahren wir den Darß, an Rostock vorbei bis nach Kühlungsborn.
In Höhe Warnemünde quert diese Fähre unseren Weg. Oder umgekehrt?
Als wir dieses Boot erspähen wird uns klar: Wir sind schon ganz nah an Kühlungsborn, denn Kübo ist dessen Heimathafen.
Nach der langen Überfahrt hat der Käpt'n sich sein Bier verdient! Jawohl!
Für die Hunde ist es nicht ganz einfach, alle Arten von Stegen zu erklimmen. Sie sind als Bordhunde recht groß geraten.
Aber wir helfen ihnen ja. Herrchen auf dem Steg & Frauchen an Bord - so klappt das!
Abends dann noch zum Lagerfeuer vom Campingpark in Rerik.
Und wieder einer dieser legendären Sonnenuntergänge.
Am Donnerstag wollten wir dann noch mal zum Angeln raus. Es war aber recht windig und Wellen hatten sich aufgetan. Dem Boot hätte das nichts ausgemacht. Aber unser Ridgeback Buddy schaute recht verängstigt drein. So fasste sich der Käpt'n ein Herz und brach die Angeltour ab, um dem lieben Kleinen das Elend zu ersparen.
Den Rest des Tages verbrachten wir im Hafen und schauen dem Treiben zu.
Dann der nächste Morgen. Vom Klappern der Hundehalsbänder wurde ich wach. Berti wollte die Übung "Hunde von Bord" also ohne meine Hilfe probieren!
Das hörte sich dann ungefähr so an:
Plaaaaaaatsch... "Ich wusste es!!!" (laut fluchend), dann wieder
plaaaaaaaaatsch... "Verdammt!!!" (noch viel lauter fluchend)
Ich wollte ja zur Hilfe eilen, aber bis ich vor Schreck wusste was ich anziehen soll, waren beide Hunde aus dem Hafenbecken gerettet und saßen plitschnass wieder an Bord. Etwas irritiert - aber am Leben ;-)
In der Zeitung lasen wir dann über die Hansesail, die genau an diesem Wochenendes stattfand.
Das morgendliche Auslaufen der Schiffe hatten wir nun schon verpasst. Aber auch um 19:00 Uhr sollten alle noch mal auslaufen. Das wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. So machten wir uns am späten Nachmittag auf in Richtung Rostock.
Grand Hotel Heiligendamm
Einfahrt zur Warnow, im Hintergrund der Yachthafen.
Hier kann man sogar Seehunde beäugen.
Dieser befindet sich aber definitiv VOR dem Zaun!
Traditionssegler findet man zur Hansesail überall - hier die russische "Standart"
Echt nicht schlecht so'n Heckstrahlruder!
Zurück aus dem Hafen Hohe Düne und hinein in den Alten Strom von Warnemünde.
Wirklich alle sind zur Hansesail vertreten.
Hab schon Leute schlechter wohnen sehen als hier ;-) Mit Blick auf den alten Strom, die Kreuzfahrer und die Ostsee!
Im Anschluss fahren wir die Warnow entlang in Richtung Stadthafen Rostock. Was einem da so alles begegnet zur Hansesail - einfach traumhaft!
Langsam geht die Sonne unter. Wir sind im Stadthafen angekommen. Hier ist die Hansesail in vollem Gange.
Wir haben noch gute Freunde vom Riesenrad weggefischt und an Bord genommen und fahren weiter an den Feierlichkeiten vorbei.
Wir fahren durch eine kleine Brücke hindurch in völlig abgelegene Gefilde, bis es für unser Boot wirklich nicht mehr weiter geht.
Inzwischen ist es dunkel und wir müssen doch noch zurück bis nach Kühlungsborn.
Wir fahren durch eine kleine Brücke hindurch in völlig abgelegene Gefilde, bis es für unser Boot wirklich nicht mehr weiter geht.
Inzwischen ist es dunkel und wir müssen doch noch zurück bis nach Kühlungsborn.
Also, Freunde absetzen und den Rückweg antreten. Wieder vorbei an der Skyline von Rostock und die (meistens) befeuerte Fahrrinne entlang. Wir sehen nur noch rote und grüne Tonnen, rote, grüne und weiße Lichter. Es ist sehr anstrengend.
Gespenstisch, sich so durch die tiefschwarze Nacht zu kämpfen. Die Schiffe, die uns am frühen Abend beim Auslaufen entgegenkamen begegneten uns jetzt erneut.
Nur laufen sie alle wieder ein und wir erst aus. Denn unser Ziel für diese Nacht ist Kühlungsborn.
Alles hat geklappt und wir sind froh, dieses Abenteuer nicht ausgelassen zu haben. Am Samstag haben wir begonnen, Sachen zu verstauen etc. Abends waren wir noch bei Freunden an Bord, die wir im Urlaub kennengelernt hatten und am Sonntag ging es dann zurück.
Auch das gute Wetter war vorei - alles richtig gemacht!
So, ihr Lieben... Wir hoffen, euch mit unseren Bildern für unsere geliebte Ostsee begeistern zu können!
Es grüßen - bis zum nächsten Mal, Berti & Angi mit Enzo M. & Buddy
von der HYDRA
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